Coxarthrose (Hüftarthrose): Symptome, Diagnose und Therapie

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Geprüfte Information

Coxarthrose: Wenn das Hüftgelenk seinen Dienst versagt

Ein weit verbreitetes Problem mit großer Auswirkung

Viele Menschen kennen das Gefühl: Morgens beim Aufstehen schmerzt die Hüfte, das Treppensteigen wird beschwerlicher, und längere Spaziergänge, die früher selbstverständlich waren, sind plötzlich mit erheblichen Schmerzen verbunden. Was zunächst wie normale Alterserscheinungen wirkt, ist häufig die Coxarthrose – eine Arthrose des Hüftgelenks, die in Deutschland zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen zählt. Schätzungen zufolge leiden rund 5 % der deutschen Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Coxarthrose, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt.

Warum das Hüftgelenk besonders gefährdet ist

Das Hüftgelenk ist eines der am stärksten beanspruchten Gelenke des menschlichen Körpers. Als kugelförmiges Gelenk trägt es nicht nur das gesamte Körpergewicht, sondern ermöglicht gleichzeitig eine Vielzahl von Bewegungen in verschiedene Richtungen – Beugung, Streckung, Drehbewegungen und seitliches Abspreizen. Diese außerordentliche Beanspruchung macht das Gelenk besonders anfällig für Verschleißprozesse. Im Laufe des Lebens summieren sich Millionen von Belastungszyklen, und selbst kleinste Unregelmäßigkeiten in der Gelenkstellung oder im Knorpelstoffwechsel können langfristig zu erheblichen Schäden führen.

Was dieser Artikel bietet

Dieser Ratgeber informiert Sie umfassend über die Coxarthrose: von den biologischen Grundlagen und typischen Ursachen über die charakteristischen Symptome und Verlaufsstadien bis hin zu allen modernen Behandlungsmöglichkeiten – konservativ wie operativ. Ziel ist es, Ihnen eine solide Wissensgrundlage zu vermitteln, damit Sie Ihre Situation besser einschätzen und ein fundiertes Gespräch mit Ihrem Arzt führen können. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Hüftschmerzen sollten Sie stets einen Facharzt aufsuchen.

Weitere allgemeine Informationen zu Hüftschmerzen und zu Arthrose als Erkrankung finden Sie in den entsprechenden Ratgeberartikeln auf dieser Website.

Was ist Coxarthrose? Definition und Grundlagen

Das Hüftgelenk und sein Aufbau

Um die Coxarthrose zu verstehen, lohnt ein kurzer Blick auf den Aufbau des Hüftgelenks. Das Hüftgelenk (lateinisch: Articulatio coxae) ist ein Kugelgelenk, das aus dem kugelförmigen Kopf des Oberschenkelknochens (Femurkopf) und der halbkugelförmigen Hüftpfanne (Acetabulum) des Beckens besteht. Beide Gelenkflächen sind mit einem glatten, weißlich-bläulichen Knorpelgewebe überzogen, dem hyalinen Gelenkknorpel. Dieser Knorpel erfüllt zwei entscheidende Aufgaben: Er dient als Stoßdämpfer bei Belastungen und ermöglicht durch seine glatte Oberfläche eine nahezu reibungsfreie Bewegung im Gelenk.

Was bei der Coxarthrose im Körper passiert

Der Begriff Coxarthrose setzt sich zusammen aus dem lateinischen coxa (Hüfte) und dem griechischen arthron (Gelenk) sowie -ose als Endung für degenerative Erkrankungen. Bei der Coxarthrose handelt es sich um eine chronisch-degenerative Erkrankung, bei der der Gelenkknorpel im Hüftgelenk zunehmend abgebaut wird. Dieser Prozess verläuft in der Regel schleichend über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Im frühen Stadium verliert der Knorpel an Elastizität und Wassergehalt. Mit fortschreitender Erkrankung entstehen Risse und Ausfransungen an der Knorpeloberfläche, bis schließlich der Knochen darunter freigelegt wird.

Begleitveränderungen am Gelenk

Die Coxarthrose beschränkt sich nicht auf den Knorpelverlust allein. Im Zuge des Abbaus kommt es zu einer Reihe begleitender Veränderungen, die das Beschwerdebild maßgeblich prägen:

  • Osteophytenbildung: An den Gelenkrändern wachsen knöcherne Ausziehungen (Knochensporne), die die Beweglichkeit weiter einschränken und Schmerzen verursachen können.
  • Subchondrale Sklerose: Der Knochen direkt unter dem Knorpel (subchondraler Knochen) wird dicker und dichter als Reaktion auf die erhöhte Belastung.
  • Synovitis: Die Gelenkinnenhaut (Synovialis) kann sich entzünden und vermehrt Gelenkflüssigkeit produzieren, was zu Schwellungen und Wärme führt.
  • Kapselveränderungen: Die Gelenkkapsel verdickt und schrumpft, was die Beweglichkeit zusätzlich einschränkt.
  • Muskelabbau: Durch Schonhaltung und eingeschränkte Belastung baut die umliegende Muskulatur ab, was den Teufelskreis der Beschwerden verstärkt.

Primäre und sekundäre Coxarthrose

Mediziner unterscheiden grundsätzlich zwischen zwei Formen der Coxarthrose. Die primäre Coxarthrose tritt ohne erkennbare Grunderkrankung auf und wird auf eine Kombination aus genetischer Veranlagung, Alterungsprozessen und mechanischer Überbelastung zurückgeführt. Die sekundäre Coxarthrose hingegen entwickelt sich als Folge einer anderen, klar identifizierbaren Erkrankung oder eines Ereignisses, etwa einer angeborenen Hüftdysplasie, eines Hüfttraumas oder einer entzündlichen Gelenkerkrankung. In der Praxis ist die Unterscheidung nicht immer eindeutig, da bei vielen Patienten mehrere Faktoren zusammenwirken. Lesen Sie mehr zu Gelenkschmerzen der Hüfte in unserem ausführlichen Übersichtsartikel.

Ursachen und Risikofaktoren der Coxarthrose

Ein Zusammenspiel vieler Faktoren

Die Entstehung einer Coxarthrose ist selten auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel aus mechanischen, biologischen, genetischen und lebensstilbedingten Faktoren, die gemeinsam das Gleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und -abbau stören. Grundsätzlich entsteht eine Arthrose immer dann, wenn die Belastung des Gelenks über einen längeren Zeitraum das Regenerationspotenzial des Knorpels übersteigt. Dieses Regenerationspotenzial nimmt mit dem Alter natürlich ab, was erklärt, warum die Coxarthrose vor allem Menschen ab dem 50. Lebensjahr betrifft.

Die wichtigsten Risikofaktoren im Überblick

Die Forschung der vergangenen Jahrzehnte hat eine Reihe gut belegter Risikofaktoren für die Entstehung einer Coxarthrose identifiziert:

  • Höheres Lebensalter: Mit jedem Lebensjahrzehnt steigt das Risiko deutlich. Nach dem 60. Lebensjahr zeigen bildgebende Untersuchungen bei einem erheblichen Anteil der Bevölkerung arthrotische Veränderungen.
  • Übergewicht und Adipositas: Jedes zusätzliche Kilogramm Körpergewicht erhöht die Belastung des Hüftgelenks überproportional. Studien zeigen, dass Übergewicht das Coxarthrose-Risiko signifikant erhöht.
  • Hüftdysplasie: Eine angeborene oder in der Kindheit erworbene Fehlstellung der Hüfte, bei der der Femurkopf nicht optimal in der Pfanne sitzt, führt zu ungleichmäßiger Druckverteilung und frühzeitigem Knorpelverschleiß.
  • Femoroacetabuläres Impingement (FAI): Eine Formabweichung an Femurkopf oder Pfannenrand, die zu einem mechanischen Einklemmen von Gelenkstrukturen führt und den Knorpel schädigt.
  • Frühere Verletzungen: Hüftfrakturen, Luxationen oder Verletzungen des Labrums (Knorpellippe) erhöhen das Risiko einer sekundären Coxarthrose erheblich.
  • Berufliche und sportliche Überbelastung: Berufe mit schwerem Heben, langem Stehen oder repetitiven Bewegungsabläufen sowie bestimmte Hochleistungssportarten sind mit einem erhöhten Coxarthrose-Risiko verbunden.
  • Genetische Veranlagung: Die Neigung zur Arthrose wird familiär weitergegeben. Menschen mit Eltern oder Geschwistern, die an Coxarthrose leiden, haben ein erhöhtes Eigenrisiko.
  • Entzündliche Grunderkrankungen: Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ankylosierende Spondylitis und andere entzündliche Gelenkerkrankungen können sekundär zu einer Hüftarthrose führen.
  • Morbus Perthes: Eine in der Kindheit auftretende Durchblutungsstörung des Femurkopfes, die langfristig zu Gelenkschäden führen kann.
  • Hüftkopfnekrose: Ein Absterben von Knochengewebe im Femurkopf durch Durchblutungsstörung, häufig verbunden mit langfristiger Kortisontherapie oder erhöhtem Alkoholkonsum.
  • Hormonelle Faktoren: Frauen sind nach der Menopause häufiger von Coxarthrose betroffen, was auf einen schützenden Effekt der Östrogene auf den Knorpelstoffwechsel hindeutet.
  • Mangel an körperlicher Aktivität: Zu wenig Bewegung fördert den Muskelabbau und beeinträchtigt die Versorgung des avaskulären Knorpels mit Nährstoffen.

Was die meisten Patienten nicht wissen: Die Rolle der Ernährung

Auch wenn Ernährung allein keine Arthrose heilt oder verhindert, gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass entzündungsfördernde Ernährungsweisen den Verlauf einer Coxarthrose negativ beeinflussen können. Eine Ernährung reich an verarbeiteten Lebensmitteln, Transfetten und Zucker fördert systemische Entzündungsprozesse, die auch das Gelenkgewebe betreffen. Umgekehrt werden mediterrane Ernährungsmuster mit einem etwas günstigeren Verlauf degenerativer Gelenkerkrankungen in Verbindung gebracht. Diese Zusammenhänge sind jedoch Gegenstand laufender Forschung und sollten nicht überbewertet werden.

Symptome der Coxarthrose: So äußert sich die Erkrankung

Das typische Beschwerdebild

Die Symptome der Coxarthrose entwickeln sich in der Regel über einen langen Zeitraum und werden von vielen Betroffenen zunächst als normale Alterserscheinungen abgetan. Ein häufiges Szenario ist, dass Patienten erst nach Monaten oder Jahren zum Arzt gehen, obwohl die ersten Beschwerden schon deutlich früher begonnen haben. Umso wichtiger ist es, die charakteristischen Zeichen einer Hüftarthrose zu kennen, um frühzeitig handeln zu können.

Schmerz: Das Leitsymptom der Coxarthrose

Das Leitsymptom der Coxarthrose ist der Hüftschmerz, der je nach Stadium und individuellem Verlauf sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Charakteristisch ist der sogenannte Anlaufschmerz: Nach längerem Sitzen oder Liegen schmerzt das Gelenk beim ersten Aufstehen und bei den ersten Schritten stark, um sich nach kurzer Bewegung wieder zu bessern. Im weiteren Verlauf kommt es häufig zu Belastungsschmerzen, also Schmerzen die während körperlicher Aktivität auftreten und mit dem Ende der Belastung wieder nachlassen. In fortgeschrittenen Stadien treten auch Ruheschmerzen auf, die selbst in der Nacht den Schlaf stören können.

Ein wichtiges und für viele Patienten überraschendes Merkmal der Hüftschmerzen ist ihre Ausstrahlungscharakteristik. Der Schmerz wird häufig nicht direkt in der Hüfte wahrgenommen, sondern strahlt in die Leiste, den Oberschenkel, das Knie oder den unteren Rücken aus. Nicht selten suchen Patienten zunächst wegen Knieschmerzen einen Arzt auf, der dann als eigentliche Ursache eine Coxarthrose diagnostiziert.

Weitere typische Symptome im Überblick

  • Morgensteifigkeit: Nach dem Aufwachen ist das Hüftgelenk für meist weniger als 30 Minuten steif und schwer beweglich – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zur entzündlichen Arthritis, bei der die Steifigkeit oft länger anhält.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit: Vor allem Innenrotation und Abspreizen des Beins werden zunehmend schwerer. Betroffene bemerken dies oft beim An- und Ausziehen von Schuhen oder Socken.
  • Gangveränderungen: Ein typisches Hinken (Schonhinken oder Trendelenburg-Hinken) schützt das erkrankte Gelenk, belastet aber langfristig Wirbelsäule, Knie und das gesunde Hüftgelenk.
  • Muskelabbau: Die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur auf der betroffenen Seite baut durch Schonung ab, was die Instabilität des Gelenks verstärkt.
  • Krepitation: Ein knirschendes oder reibendes Gefühl im Gelenk bei Bewegung, das durch das Aufeinanderreiben rauer Knorpeloberflächen entsteht.
  • Beinlängendifferenz: Im fortgeschrittenen Stadium kann durch den Knorpelverlust und Knochenabbau eine scheinbare oder tatsächliche Beinlängenverkürzung auf der betroffenen Seite entstehen.
  • Leistenschmerz: Schmerzen in der Leiste, besonders bei Bewegungsbeginn, sind ein klassisches Zeichen der Hüftarthrose.
  • Druckschmerz: Im fortgeschrittenen Stadium kann Druck auf den Bereich um das Hüftgelenk schmerzhaft sein.

Wann zum Arzt?

Sie sollten zeitnah einen Arzt aufsuchen, wenn Hüftschmerzen länger als zwei bis drei Wochen anhalten, wenn die Schmerzen in Ruhe oder nachts auftreten, wenn Sie ein deutliches Hinken bemerken, wenn alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen oder Anziehen schwierig werden, oder wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Bein könnte „wegrutschen". Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es, rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen zu beginnen und das Fortschreiten der Erkrankung möglicherweise zu verlangsamen. Mehr Informationen zu Hüftschmerzen im Allgemeinen finden Sie in unserem Übersichtsartikel.

Stadien der Coxarthrose: Vom frühen Verschleiß zum schweren Gelenkverlust

Warum die Stadieneinteilung wichtig ist

Die Coxarthrose ist eine fortschreitende Erkrankung, die sich in mehrere Stadien einteilen lässt. Diese Stadieneinteilung ist klinisch bedeutsam, weil sie die Wahl der geeigneten Behandlungsstrategie maßgeblich beeinflusst. In der medizinischen Praxis wird zur Stadieneinteilung häufig die Klassifikation nach Kellgren und Lawrence verwendet, die auf der Auswertung von Röntgenbildern basiert. Sie umfasst vier Grade (0 bis 4), wobei Grad 0 einem gesunden Gelenk entspricht und Grad 4 einer schwerstgradigen Arthrose.

Die vier Stadien im Detail

Stadium I – Frühstadium (Kellgren-Lawrence Grad 1): In diesem Stadium sind die Veränderungen noch minimal. Erste Unregelmäßigkeiten an der Knorpeloberfläche entstehen, und es können sich kleine knöcherne Ausziehungen (Osteophyten) an den Gelenkrändern bilden. Der Gelenkspalt ist noch kaum verschmälert. Viele Patienten bemerken in diesem Stadium gelegentliche, wetterabhängige Schmerzen oder einen leichten Anlaufschmerz. Auf dem Röntgenbild sind die Veränderungen oft noch subtil.

Stadium II – Leichtes Stadium (Kellgren-Lawrence Grad 2): Der Knorpelabbau schreitet fort, der Gelenkspalt verengt sich erkennbar, und die Osteophyten werden größer. Patienten berichten nun häufiger über Anlauf- und Belastungsschmerzen sowie eine beginnende Einschränkung der Beweglichkeit. Die Beschwerden beeinflussen zunehmend den Alltag.

Stadium III – Mittelschweres Stadium (Kellgren-Lawrence Grad 3): Der Gelenkspalt ist deutlich verschmälert, der Knorpel an weiten Flächen stark ausgedünnt oder bereits vollständig abgerieben. Knochen-an-Knochen-Kontakt beginnt sich abzuzeichnen. Ausgeprägte Osteophyten und Sklerosierungen des subchondralen Knochens sind sichtbar. Die Schmerzen sind nun oft dauerhaft vorhanden, treten auch in Ruhe auf und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Das Gangbild ist deutlich verändert.

Stadium IV – Schwerstes Stadium (Kellgren-Lawrence Grad 4): Der Gelenkknorpel ist weitgehend oder vollständig abgerieben, es besteht direkter Knochen-auf-Knochen-Kontakt. Das Gelenk ist stark deformiert, massive Osteophyten prägen das Bild. Die Beweglichkeit ist erheblich eingeschränkt, Schmerzen treten auch nachts auf, und konservative Behandlungsmaßnahmen stoßen an ihre Grenzen. In diesem Stadium wird häufig die Indikation zur Implantation einer Hüftgelenkprothese (TEP) gestellt.

Stadieneinteilung und Therapieentscheidung

Stadium Kellgren-Lawrence Gelenkspalt Typische Symptome Erstlinientherapie
Früh Grad 1 Kaum verändert Gelegentlicher Anlaufschmerz Physiotherapie, Gewichtreduktion
Leicht Grad 2 Leicht verschmälert Regelmäßige Belastungsschmerzen Physiotherapie, Analgetika, Sport
Mittel Grad 3 Deutlich verschmälert Dauerhafte Schmerzen, Hinken Multimodale Therapie, Injektionen
Schwer Grad 4 Aufgehoben Ruhe- und Nachtschmerz Hüft-TEP in Erwägung ziehen

Es ist wichtig zu betonen, dass Röntgenbefund und Beschwerdeintensität nicht immer korrelieren. Manche Patienten haben bei radiologisch fortgeschrittener Arthrose erstaunlich wenig Schmerzen, während andere bei noch relativ geringen Röntgenveränderungen stark beeinträchtigt sind. Die individuelle Symptomatik und die Beeinträchtigung der Lebensqualität sind daher für die Therapieentscheidung mindestens ebenso bedeutsam wie der radiologische Befund.

Diagnose der Coxarthrose: Wie Ärzte die Erkrankung erkennen

Der Weg zur gesicherten Diagnose

Die Diagnose einer Coxarthrose stützt sich auf mehrere Säulen: die ausführliche Krankengeschichte (Anamnese), die körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren. In der Regel ist der erste Ansprechpartner der Hausarzt, der bei Verdacht auf eine Hüftarthrose eine Überweisung zum Orthopäden oder Rheumatologen ausstellt. Eine sorgfältige Diagnostik ist wichtig, um andere Ursachen von Hüftschmerzen auszuschließen, die eine ganz andere Behandlung erfordern würden.

Anamnese: Das Gespräch als Grundlage

Im ärztlichen Gespräch werden zunächst Art, Lokalisation, Dauer und Intensität der Beschwerden erfragt. Wichtige Fragen sind: Wann treten die Schmerzen auf (beim Anlaufen, unter Belastung, in Ruhe, nachts)? Wohin strahlen sie aus? Welche Aktivitäten sind eingeschränkt? Gab es frühere Verletzungen oder Operationen an der Hüfte? Liegen bekannte Grunderkrankungen vor? Gibt es Arthrose oder rheumatische Erkrankungen in der Familie? Diese Informationen ermöglichen es dem Arzt, bereits vor der Untersuchung eine erste Einschätzung zu treffen.

Körperliche Untersuchung: Was der Arzt testet

Die körperliche Untersuchung umfasst die Beurteilung des Gangbildes, die Messung der Beweglichkeit des Hüftgelenks in alle Richtungen sowie spezifische Provokationstests:

  • FABER-Test (Flexion, Abduktion, Außenrotation): Der Unterschenkel wird auf dem gegenüberliegenden Knie abgelegt. Schmerzen in der Leiste deuten auf eine Hüftpathologie hin.
  • Innenrotationstest: Eine eingeschränkte oder schmerzhafte Innenrotation gilt als eines der frühesten klinischen Zeichen der Coxarthrose.
  • Trendelenburg-Test: Beurteilung der Hüftabduktorenmuskulatur; ein positives Ergebnis zeigt eine Schwäche der Gesäßmuskulatur an.
  • Messung der Beinlängen: Zur Erkennung von Beinlängendifferenzen.
  • Druckschmerzpunkte: Überprüfung auf Schmerzhaftigkeit über dem Hüftgelenk, dem Trochanter major und in der Leistenregion.
  • Beurteilung der Lendenwirbelsäule: Um Überschneidungen mit lumbalem Bandscheibenproblemen oder einer Spinalkanalstenose auszuschließen.

Bildgebende Diagnostik

Das Röntgenbild des Beckens und des betroffenen Hüftgelenks in zwei Ebenen ist die Standarduntersuchung zur Diagnose und Stadieneinteilung der Coxarthrose. Typische Röntgenzeichen sind: Gelenkspaltverschmälerung, subchondrale Sklerose, Osteophyten und subchondrale Zysten. Ein normales Röntgenbild schließt eine frühe Arthrose jedoch nicht vollständig aus.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert detaillierte Bilder von Knorpel, Labrum, Bändern und Weichteilstrukturen. Sie wird eingesetzt, wenn das Röntgenbild keinen ausreichenden Befund liefert, wenn ein Labrumriss oder ein FAI vermutet wird, oder wenn andere Ursachen der Hüftschmerzen (z. B. Hüftkopfnekrose, Tumoren) ausgeschlossen werden sollen.

Die Computertomographie (CT) eignet sich besonders zur genauen Beurteilung knöcherner Strukturen und wird vor operativen Eingriffen zur Planung eingesetzt.

Laboruntersuchungen

Blutuntersuchungen gehören nicht zur Standarddiagnostik der primären Coxarthrose, können jedoch sinnvoll sein, um entzündliche oder rheumatische Erkrankungen (erhöhte BSG, CRP, Rheumafaktoren, Anti-CCP-Antikörper) oder Stoffwechselerkrankungen auszuschließen. Bei Verdacht auf eine septische Arthritis (eitrige Gelenkentzündung) als Ursache akuter Beschwerden ist eine Labordiagnostik zwingend erforderlich.

Behandlung der Coxarthrose: Konservative Therapiemöglichkeiten

Das Ziel der Behandlung

Die Behandlung der Coxarthrose verfolgt mehrere übergeordnete Ziele: Schmerzlinderung, Erhalt oder Verbesserung der Gelenkfunktion und Beweglichkeit, Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung und Verbesserung der Lebensqualität. Da der Knorpelabbau bislang nicht vollständig rückgängig gemacht werden kann, steht die symptomatische Therapie im Vordergrund. Eine frühzeitig begonnene und konsequent durchgeführte konservative Therapie kann jedoch dazu beitragen, den Bedarf an Schmerzmitteln zu reduzieren und den Zeitpunkt einer notwendigen Operation hinauszuschieben. Informationen zu allgemeinen Behandlungsoptionen bei Gelenkerkrankungen finden Sie in unserem Behandlungsratgeber.

Bewegungstherapie und Physiotherapie: Die Basis jeder Behandlung

Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben schadet moderate, gelenkschonende Bewegung dem arthrotischen Hüftgelenk nicht – im Gegenteil. Da der Gelenkknorpel keine eigenen Blutgefäße besitzt, wird er über die Diffusion von Nährstoffen aus der Gelenkflüssigkeit versorgt. Diese Diffusion wird durch Bewegung angeregt. Regelmäßige Bewegung stärkt zudem die gelenksichernde Muskulatur, verbessert die Koordination und reduziert nachweislich Schmerzen.

Besonders empfehlenswerte Bewegungsformen bei Coxarthrose:

  • Schwimmen und Wassergymnastik: Gelenk wird durch den Auftrieb entlastet, gleichzeitig Kräftigung der Muskulatur
  • Radfahren: Gelenkschonend, stärkt Oberschenkel- und Hüftmuskulatur
  • Gleichgewichts- und Koordinationstraining: Reduziert Sturzrisiko, verbessert neuromuskuläre Kontrolle
  • Gezieltes Krafttraining: Besonders Stärkung der Hüftabduktoren, Glutealmuskulatur und des M. quadriceps
  • Nordic Walking: Entlastet das Hüftgelenk durch den Stockeinsatz, verbessert Ausdauer
  • Yoga und Tai-Chi: Verbessern Beweglichkeit, Gleichgewicht und haben einen positiven Effekt auf das Schmerzempfinden
  • Physiotherapeutische Übungen: Individuelle Übungsprogramme, manuelle Therapie, Wärme- und Kälteanwendungen

Schmerzmedikamente: Was ist wann sinnvoll?

Bei moderaten bis starken Schmerzen können Schmerzmittel die Lebensqualität erheblich verbessern und es ermöglichen, aktiv an der Bewegungstherapie teilzunehmen. Die Auswahl des geeigneten Medikaments erfolgt nach dem WHO-Stufenschema unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen und Risikoprofil:

  • Paracetamol: Leicht wirksames Analgetikum, gut verträglich, aber in seiner Wirksamkeit bei Arthrose begrenzt
  • NSAR (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen): Entzündungshemmend und schmerzlindernd, aber bei Langzeitanwendung mit gastrointestinalen und kardiovaskulären Risiken verbunden; als Gel oder Salbe lokal mit gutem Nutzen-Risiko-Profil
  • COX-2-Hemmer (z. B. Celecoxib, Etoricoxib): Magenverträglicher als klassische NSAR, aber mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko
  • Metamizol: Stark analgetisch und spasmolytisch, bei schweren Arthroseschmerzen eingesetzt, Blutbildkontrollen erforderlich
  • Schwache Opiode (z. B. Tramadol): Bei unzureichender Wirkung der oben genannten Substanzen, mit erheblichen Nebenwirkungen und Suchtpotenzial

Wichtig: Alle Schmerzmittel sollten nur nach ärztlicher Rücksprache und möglichst in der niedrigsten wirksamen Dosis und für die kürzeste notwendige Zeit eingenommen werden.

Injektionstherapien am Hüftgelenk

Injektionen direkt in das Hüftgelenk können bei unzureichendem Ansprechen auf orale Medikamente und Physiotherapie erwogen werden. Da das Hüftgelenk tief im Körper liegt, werden Injektionen in der Regel unter Bildwandler- (Röntgen) oder Ultraschallkontrolle durchgeführt.

  • Kortikosteroide: Wirken stark entzündungshemmend und können kurzfristig (Wochen bis wenige Monate) eine deutliche Schmerzreduktion bewirken. Bei häufiger Wiederholung besteht das Risiko einer weiteren Knorpelschädigung.
  • Hyaluronsäure: Soll die Viskosität der Gelenkflüssigkeit verbessern. Die Studienlage ist für die Hüfte weniger eindeutig als für das Knie; nach aktueller Evidenz ist die Wirksamkeit moderat.
  • Plättchenreiches Plasma (PRP): Eigenbluttherapie, bei der konzentrierte Wachstumsfaktoren injiziert werden. Erste Studien zeigen mögliche Vorteile, die Evidenz ist aber noch nicht ausreichend, um eine generelle Empfehlung auszusprechen.

Hilfsmittel und Alltagsanpassungen

Gehstock oder Unterarmgehstütze auf der Gegenseite zur erkrankten Hüfte können die Belastung deutlich reduzieren. Einlagen mit Stoßdämpferfunktion, ergonomische Schuhe sowie die Anpassung des Wohnumfelds (erhöhter Stuhl, Sitzhilfen für die Toilette, Badewannengriffe) tragen zur Entlastung bei. Gewichtsreduktion bei Übergewicht ist eine der effektivsten nicht-medikamentösen Maßnahmen – jedes reduzierte Kilogramm entlastet das Hüftgelenk spürbar.

Hüft-TEP: Der künstliche Gelenkersatz als letzte Option

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Die Implantation einer Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP) ist der letzte Schritt in der Behandlung der Coxarthrose, wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind und die Lebensqualität des Patienten trotzdem erheblich beeinträchtigt bleibt. Die Entscheidung zur Operation ist keine rein medizinische, sondern vor allem eine individuelle Entscheidung, die der Patient gemeinsam mit dem Orthopäden trifft. Maßgebliche Kriterien sind: anhaltende, starke Schmerzen auch in Ruhe und nachts, erhebliche Einschränkung der Gehstrecke und Alltagsaktivitäten, radiologisch fortgeschrittene Arthrose (Stadium III–IV) und das Scheitern konservativer Behandlung über mindestens 3–6 Monate.

In Deutschland werden jährlich rund 230.000 Hüft-TEP-Operationen durchgeführt. Damit gehört Deutschland zu den Ländern mit den höchsten Implantationsraten weltweit. Die Hüft-TEP gilt als eine der erfolgreichsten und am besten evaluierten Operationen der modernen Medizin.

Wie eine Hüftprothese aufgebaut ist

Eine moderne Hüfttotalendoprothese besteht aus mehreren Komponenten, die gemeinsam das natürliche Gelenk nachahmen:

  • Hüftpfannenkomponente (Acetabulum-Cup): Wird in die Hüftpfanne des Beckens eingesetzt, meist aus Titan, ggf. mit einer Innenauskleidung aus Polyethylen, Keramik oder Metall
  • Femurkopf: Kugelförmige Komponente aus Keramik oder Metall, die auf dem Prothesenschaft sitzt
  • Prothesenschaft: Wird in den Oberschenkelknochen eingebracht, entweder zementiert oder zementfrei (durch Einwachsen in den Knochen fixiert)
  • Gleitpaarung: Die Kombination aus Kopf und Pfanneninnenauskleidung bestimmt Haltbarkeit und Reibungseigenschaften; moderne Gleitpaarungen (z. B. Keramik-Keramik, Keramik-Polyethylen) sind sehr langlebig

Operationsverfahren und Zugangswege

Es existieren verschiedene Zugangswege zur Hüftprothesen-Implantation. Der anteriore (vordere) Zugang, der posteriore (hintere) Zugang und der anterolaterale Zugang unterscheiden sich in der Muskelpräparation und in den postoperativen Einschränkungen. Minimalinvasive Techniken haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und können mit kürzerem Krankenhausaufenthalt und schnellerer Rehabilitation verbunden sein. Die Wahl des Zugangsweges hängt von der Erfahrung des Operateurs, der Anatomie des Patienten und der verwendeten Prothesentype ab.

Was nach der Operation zu erwarten ist

Die meisten Patienten können bereits am ersten postoperativen Tag mit Gehübungen beginnen. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 5–10 Tage, gefolgt von einer 3–6-wöchigen stationären oder ambulanten Rehabilitation. In den ersten Wochen gelten je nach Zugangsmethode bestimmte Bewegungseinschränkungen (z. B. kein Überkreuzen der Beine, keine starke Beugung der Hüfte über 90 Grad), um eine Luxation der Prothese zu vermeiden.

Die überwiegende Mehrheit der Patienten berichtet nach einer erfolgreichen Hüft-TEP über eine drastische Verbesserung der Schmerzintensität und der Lebensqualität. Studien zeigen, dass nach einem Jahr mehr als 85–90 % der Patienten mit dem Ergebnis zufrieden oder sehr zufrieden sind. Moderne Prothesen haben eine Standzeit von 15–25 Jahren und mehr, wobei Wechseloperationen im Laufe des Lebens möglich und technisch in der Regel gut durchführbar sind.

Risiken und mögliche Komplikationen

Wie jede Operation ist auch die Hüft-TEP mit Risiken verbunden, über die der Chirurg vorab ausführlich aufklären wird:

  • Thrombose/Lungenembolie (werden durch Antikoagulation und frühzeitige Mobilisation weitgehend verhindert)
  • Infektion der Prothese (ernste, seltene Komplikation)
  • Luxation (Herausspringen des Kugelkopfes aus der Pfanne)
  • Beinlängendifferenz
  • Nerven- oder Gefäßverletzungen
  • Prothesenlockerung im Langzeitverlauf
  • Allergische Reaktionen auf Prothesenwerkstoffe (selten)

Diese Risiken sind bei erfahrenen Operateuren in zertifizierten Endoprothesenzentren deutlich geringer als in weniger spezialisierten Häusern. Bei der Wahl des Krankenhauses empfiehlt sich eine kritische Prüfung der Fallzahlen und Zertifizierungen.

Zusammenfassung: Das Wichtigste zur Coxarthrose auf einen Blick

Kernbotschaften für Betroffene

Die Coxarthrose ist eine häufige, chronisch-degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, die vor allem Menschen ab dem 50. Lebensjahr betrifft und mit dem Alter deutlich zunimmt. Der fortschreitende Knorpelverlust führt zu charakteristischen Symptomen wie Anlauf- und Belastungsschmerzen, Morgensteifigkeit, eingeschränkter Beweglichkeit und – im fortgeschrittenen Stadium – zu Ruheschmerzen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können.

Viele Betroffene erleben jahrelange Unsicherheit, weil die Schmerzen nicht immer eindeutig lokalisiert sind und manchmal fälschlicherweise dem Knie oder der Lendenwirbelsäule zugeordnet werden. Eine gründliche ärztliche Diagnostik, bestehend aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Bildgebung (insbesondere Röntgen), ist daher unerlässlich.

Was Betroffene selbst tun können

Die gute Nachricht: Es gibt viele Maßnahmen, die Patienten selbst ergreifen können, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen:

  • Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung: Schwimmen, Radfahren, Wassergymnastik und Physiotherapie sind die wirksamsten nicht-medikamentösen Maßnahmen.
  • Gewichtsmanagement: Jedes reduzierte Kilogramm entlastet das Hüftgelenk und kann die Schmerzen spürbar lindern.
  • Schmerzgerechtes Verhalten: Schmerzen als Signal ernst nehmen, aber nicht in vollständige Schonung verfallen – moderates Bewegen ist fast immer besser als Immobilität.
  • Hilfsmittel nutzen: Gehstock, geeignetes Schuhwerk und Alltagshilfen reduzieren Belastung und Sturzrisiko.
  • Ärztliche Begleitung: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen ermöglichen die rechtzeitige Anpassung der Therapie.
  • Multidisziplinärer Ansatz: Orthopäde, Physiotherapeut, Schmerzmediziner und ggf. Rheumatologe arbeiten idealerweise zusammen.
  • Realistische Erwartungen: Konservative Therapie zielt auf Symptomlinderung und Funktionserhalt – eine vollständige Heilung der Arthrose ist nicht möglich.

Wann eine Operation in Betracht zu ziehen ist

Die Entscheidung zur Hüft-TEP ist individuell und sollte erst nach ausgeschöpfter konservativer Therapie getroffen werden. Sie ist dann sinnvoll, wenn die Schmerzen trotz aller Maßnahmen dauerhaft stark sind, die Beweglichkeit und Alltagsfähigkeit gravierend eingeschränkt sind und die Lebensqualität nachhaltig leidet. Die Hüft-TEP gehört zu den am besten evaluierten und erfolgreichsten Operationen überhaupt und kann den meisten Patienten zu einer wesentlich verbesserten Lebensqualität verhelfen.

Abschließende Empfehlung

Bei anhaltenden Hüftschmerzen oder Beschwerden, die auf eine Coxarthrose hindeuten könnten, empfehlen wir ausdrücklich, zeitnah einen Arzt aufzusuchen. Je früher eine Diagnose gestellt und mit einer geeigneten Therapie begonnen wird, desto besser sind in der Regel die langfristigen Aussichten für Funktion und Schmerzfreiheit. Weitere Informationen zu verwandten Themen finden Sie in unserem Arthrose-Ratgeber sowie in den Artikeln zu Hüftschmerzen auf dieser Website.

Medizinischer Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Orthopäden. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte immer einen Facharzt.

📚Wissenschaftliche Quellen

Die folgenden externen Quellen dienen als Grundlage für die in diesem Artikel präsentierten Informationen:

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